Schulsozialarbeit

Mit  Beginn des Schuljahres 2009/2010 wurde von der Verbandsgemeinde eine Stelle für Schulsozialarbeit mit einem Umfang von 20 Stunden an unserer Schule eingerichtet. Daniela Gerhardt unterstützt seitdem die Schülerinnen und Schüler, Kollegen, Eltern sowie die Schulleitung bei Problemen in unterschiedlichen sozialen Bereichen. Der Wunsch  nach Unterstützung in diesen  Bereichen durch eine pädagogische Fachkraft hat verschiedene Ursachen (Konzept 2009 PDF).

So haben wir beobachtet, dass zunehmend mehr Schülerinnen und Schüler Verhaltensauffälligkeiten im sozial-emotionalen Bereich aufweisen. Diese wirken sich auf die eigene Entwicklung dieser Kinder, auf den Unterricht im Klassenverband sowie auf das Schulleben insgesamt ungünstig aus und haben zur Folge, dass es immer schwieriger wird, den Bedürfnissen aller Kinder einer Klasse gerecht zu werden. Zugleich müssen wir darauf achten, dass die Erfüllung unseres Bildungsauftrags angesichts der umfangreichen Erziehungsmaßnahmen nicht in den Hintergrund gerät. Die Zunahme von Verhaltensauffälligkeiten sowohl quantitativer als auch qualitativer Art machte die Suche nach weiterer Unterstützung erforderlich. Der Einfluss der Ganztagsschule ist in diesem Zusammenhang nicht unerheblich. Auch Kinder aus einem schwierigen sozialen Umfeld besuchen oft  die GTS und verlangen bis zum Nachmittag zusätzliche Unterstützung in vielerlei Hinsicht.